Bilder Stadtführung Vom Salz zum Bier
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Blick in den ältesten Bierkeller Rosenheims (1645) Er wurde unter Auflagen des Denkmalschutzes von der Studentenvereinigung Teutonia saniert und selbst finanziert.
Vom Salz zum Bier - Stadtführung Rosenheim
Wir sind bei der Rosenheimer Stadtführung Vom Salz zum Bier um einiges über Salz und Bier in der damaligen Zeit zu erfahren.
Durch die Stadtführung hat uns die wunderbare Brigitte Schwaighofer begleitet.
Welche Rolle spielte in Rosenheim das Salz?
Im Jahre 1810 wurde die Rosenheimer Saline in Betrieb genommen und beinahe 150 Jahre lang wurde in Rosenheim Salz gewonnen.
Rosenheim war damals ein bedeutender Markt an der Salzstraße - zum einen, weil die Innbrücke das Recht zur Erhebung von Zoll hatte und zum anderen, weil der Markt das Stapelrecht besaß.
Damit die Sole in die Stadt kam, baute Georg von Reichenbach die 81 km lange Soleleitung von Reichenhall nach Rosenheim - eine damals technische Meisterleistung!
Die Jahresproduktion betrug 200 000 Ztr Siedesalz und die Saline war Rosenheims größter Arbeitgeber.
Das Areal umfasste den heutigen Salingarten mit Salinplatz. Das Hauptsudhaus stand derzeit da, wo heute das Kultur- und Kongresszentrum steht.
Die Saline in Rosenheim blieb bis 1958 in Betrieb.
Veraltete Sudanlagen und billiger produzierbares Steinsalz machten die Rosenheimer Saline unwirtschaftlich.
Das Bier in Rosenheim
Gerstenmalz, Hopfen, Wasser und sonst nix! 1516 wurde das Reinheitsgebot in ganz Bayern verbindlich.
In den Anfang 1900er Jahren hatte Rosenheim 13 Brauereien (mit Bierkeller zur Lagerung und Kühlung am Rossacker) bei nur 10.000 Einwohnern:
Bierbichler-Weißbräu, Bräu am Anger, Derndl-Bräu-Keller, Duschl-Bräu, Flötzinger-Bräu, Hofbräu-Keller, Mail-Keller, Saubräu (Johann Auer), Pernlohner-Bräu, Plest-Keller, Schmid-Bräu, Stern-Bräu, Stockhammer-Brauerei.
Davon brauen heute noch das Auer- und Flötzinger Bräu.
Einstiger Derndl-Bräu-Keller // Am Roßacker, Ecke Schmettererstraße
Der älteste Bierkeller von Rosenheim
Der älteste Bierkeller Rosenheims (1645) wurde unter Auflagen des Denkmalschutzes von der Studentenvereinigung Teutonia saniert und selbst finanziert.
Sechzig Kubikmeter Sperrmüll und 80 Tonnen Schutt wurden aus den Gewölben unterhalb der Gaststätte Maikeller geschafft.
Entstanden sind moderne Kellerräume, die heute als Tagungs- und Gesellschaftsräume der Rosenheimer Studentenvereinigung Teutonia dienen und öffentlich nicht zugängig sind.
An den unebenen Steinböden mit seinen Rinnen und an den uralten Mauern aus Lehm und Ziegeln kann gut nachvollzogen werden, wie es einst war, als Bierfässer und Eisblöcke lagerten.
Bilder von der
Stadtführung Vom Salz zum Bier
- 10:00-13:00 + 14:00-17:00
- 10:00-14:00
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5 Minuten von der Fußgängerzone (Max-Josefs-Platz)
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P1, P2
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ca. 10 Gehminuten zum Bahnhof
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